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Pinot
gris gilt als eine Mutation der Pinot-noir-Rebe. Im Weinberg ist sie leicht
zu verwechseln, weil die Blätter praktisch dieselbe Form aufweisen. Unterscheiden
kann man die Beeren nach dem Farbumschlag. Purpurrot bis blau zeigt sich
Pinot noir; schattiert zwischen graubläulich und rötlichbraun Pinot gris.
In vielen Appellationen ist Pinot gris unter dem Namen Pinot Beurot auch
heute noch zugelassen.
Pinot gris ist am ehesten im Friaul, im Trentino und in Südtirol zu finden.
Aber auch in Frankreich, wo die Sorte den Namen Pinot gris oder Malvoise
trägt. An der Loire werden aus den Früchten durchgegorene oder süssliche
aromatische Malvoisie gekeltert, im Elsass gehaltvolle, eher trockene
Weisse. Tokay nannte man ihn hier traditionellerweise. Eine aussterbende
Bezeichnung für Pinot gris: Ungarn beansprucht den Namen exklusiv für
seinen hauptsächlich aus Furmint-Trauben gekelterten Süsswein. Pinot gris
heisst hier Szürkebarát.
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